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[...] alles in mir (und an mir) aus ihr, ich und die Stadt sind eine lebenslngliche, untrennbare, wenn auch frchterliche Beziehung. Denn tatschlich ist alles in mir auf diese Stadt und auf diese Landschaft bezogen und zurckzufhren.(Ur 44)
ÀßÃ÷ºÎ¸£Å©´Â ¾Æ¸§´Ù¿ò°ú ÃßÇÔÀ» µ¿½Ã¿¡ Áö´Ñ ¾ç¸éÀÇ ¿À½ºÆ®¸®¾Æ, ´õ ³ª¾Æ°¡ ¼¼°è¸¦ »ó¡ÀûÀ¸·Î ÀǹÌÇÑ´Ù. ÀßÃ÷ºÎ¸£Å©´Â ¼¼°èÀûÀ¸·Î À¯¸íÇÑ ¾Æ¸§´Ù¿î °æ°üÀ» Áö´Ñ µµ½ÃÀÌ´Ù. ±×·¯³ª ±× À̸鿡´Â Ãß¾ÇÇÔÀÌ ¼û°ÜÁ® ÀÖ´Ù.
ÀßÃ÷ºÎ¸£Å©´Â ÇϳªÀÇ µÕÁöÀÔ´Ï´Ù. ¸Å¿ì ¾Æ¸§´Ù¿î µÕÁöÀÔ´Ï´Ù. ±×·¯³ª ³»ÀåÀº ²ûÂコ·´½À´Ï´Ù. ¸¸¾à »ç¶÷ÀÌ ±× ¼Ó¿¡¼­ ¼ºÀåÇÑ´Ù¸é ±× »ç¶÷À» ³»¹ö·ÁµÎÁö ¾Ê½À´Ï´Ù.
Salzburg ist halt ein Nest, ein sehr schnes, aber die Innereien, die sind halt wirklich scheu©¬lich. Wenn man da aufg`wachsen is¡¦(»ý·«)
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1. Primrliteratur
Thomas Bernhards Werk:
(Ki) Ein Kind. Mnchen 1990.
(Ur) Die Ursache. Eine Andeutung. Mnchen 1991.
(Ke) Der Keller. Eine Entziehung. Mnchen 1990.
(At) Der Atem. Eine Entscheidung. Mnchen 1981.
(Kä) Die Klte. Eine Isolation. Mnchen 1991.

Reden und Interviews:
Der Wahrheit und dem Tod auf der Spur. Zwei Reden. In: Neues Forum 1968. H.173. S. 347-349.
Dreissinger, Sepp(Hg.): Von einer Katastrophe in die andere. 13 Gesprche mit Thomas Bernhard. Weitra 1992.

2. Sekundrliteratur
Bugmann, Urs: Bewltigungsversuch. Thomas Bernhards autobiographische Schriften. Bern 1981.
Dittmar, Jens: Der skandalse Bernhard. Dokumentation eines ffentlichen Ärgernisses. In: Text und Kritik. Zeitschrift fr Literatur. Mnchen 1982.
Dittmar, Jens(Hg.): Thomas Bernhard. Werkgeschichte. F/M 1990.
Donauhe, William J.: Zu Thomas Bernhards Die Ursache. Eine Andeutung. In: Modern Austrian Literature 21. Nr. 3/4. 1988.
Donnenberg, Josef: Thomas Bernhard und Österreich. In: Österreich in Geschichte und Literatur. 14. Jg. 1970.
Donnenberg, Josef: Thomas Bernhards Zeitkritik und Österreich. In: Pitterschaltscher, A. und Lachinger, J.(Hg.): Literarisches Kolloquium Linz 1984. Linz: Adlbert-Stifter-Institut 1985.
Heer, Friedrich: Ein sterreicher Patriot. In: Dreissinger, Sepp(Hg.): Thomas Bernhard. Portraits. Bilder und Texte. Weitra 1991.
Hller, Heinz: Österreich. Eine Herausforderung. In: Schmidt-Dengler, Wendelin(Hg.): Statt Bernhard. Wien 1987.
Hller, Hans: Thomas Bernhard. Reinbeck bei Hamburg 1993.
Jenny, Urs: Österreichische Agonie. In: Annelise Botond(Hg:): Über Thomas Bernhard. F/M 1970.
Mauch, Gudrun: Thomas Bernhards Biographie des Schmerzes - ¡°Die Ursache¡±, ¡°Der Keller¡± und ¡°Der Atem¡±. In: Modern Austrian Literature 13. Sonderheft. No. 1. 1980.
Mller, Joachim: Ambivalente Existenz. Die epische Trilogie des sterreichischen Dichters Thomas Bernhard. In: Adalbert-Stift-Institut 28. Folge 1/2 1979.
Tschapke, Reinhard: Hlle und Zurck. Das Initiationsthema in den Jugenderinnerungen Thomas Bernhards. Hildesheim 1984.
½Å±³Ãá: ¿À½ºÆ®¸®¾Æ ¹®ÇÐÀÇ Á¤Ã¼¼º ¹®Á¦. Ä«ÇÁÄ« ¿¬±¸ Á¦6Áý. 1998.
Á¶Çöõ: º£¸¥Çϸ£Æ® ÀÛǰ¿¡ ³ªÅ¸³­ ¾ÖÁõÀÇ ¹ÌÇÐ. µ¶ÀϾð¾î¹®ÇÐ Á¦10Áý. 1998.



¢Â Zusammenfassung

Die Ansicht ber Österreich Im Leben und Werk Bernhards

In fast allen Werken Thomas Bernhards wird der Staat Österreich zu einem Thema. Die Bedeutung von Österreich fr Bernhard muss also mit Vorzug behandelt werden.
Zwar liebte Bernhard lebenslang sein Vaterland Österreich, aber er beschimpfte ununterbrochen ber dessen politisches und sozialistisches System. Seine Ha©¬liebe zu Österreich, die ein Schlssel zum Verstndnis fr alle seine Werke ist, hat die Ursache in der Kriegs- und Nachkriegszeit in Salzburg. Die jugendlichen Erfahrungen in Salzburg wirkten sich auf seine sptere ganze Existenz aus.
Besonders war ihm das nationalsozialistsche sowie katholische Internat in Salzburg nichts als Kerker und Hlle. Die Verwandlung von Nationalsozialistischem zur Katholischen war nichts als eine Schwindel. Das Internat, wo der menschenfeindliche Strafmechanismus herrschte, war ihm nicht zur behutsamen Geistes- und Empfindung- und Gefhlsentwicklung, sondern zum Zweck seiner Zerstrung und Vernichtung. Überall in der Welt wurde das Erziehungsverbrechen unter dem Namen von Hitler und Jesus ausgefhrt. Fr ihn waren Nationalsozialismus und Katholik gleich gemein, grausam und radierten Menschensgeist aus. In dieser Studierzeit hat er fr sein restliches Leben den hchsten Preis zahlen mssen.
Eines Tages verzichtete er bewu©¬t auf das Gymnasium und whlte eine Berufsausbildung aus. Als Kaufmannslehrling arbeitete er im Lebensmittel- geschft in der entgegensetzten Richtung als die bisherige.
Aber whrend der Arbeit bekam er eine tdliche Rippenfellentzndung. Darum musste er ins Salzburger Krankenhaus eintreten. Er lag in einem sogenannten `Sterbezimmer` im Krankenhaus und versuchte die Krankheit mit wiederholten Krisen zu berwinden.
Trotzdem wurde das spter in die Lungentuberkulose entwickelt, und er wurde in die Lungenheilsttte Grafenhof transportiert. Es war schlimmer, nach Grafenhof zu gehen, als in die berhmten Strafanstalten. In der Lungenheisttte, die nationalsozialistisch betrieben wurde, und die Patienten als gemeinen Soldaten behandelt wurden, war das Leben nichts als ein Strafvollzug, die Welt eine Strafsnstalt und die Menschen ein Strafgefangener. Die Ärzte waren gleich so unheimlich wie die Lehrer, die Bernhard vorher in der Schule gekannt hatte.
Vor der Todesschwelle begann er zu schreiben, um weiterzuleben. Das Schreiben ist ihm der einzige Grund des Daseins. Er verlie©¬ das Krankenhaus mit den Willen fr das Leben und trat an in die Welt fr Kunst und Geist.
Seit dem Auftreten auf der Bhne der Literatur verursachte er endlose Skandale. Das entsteht aus seinen kritischen Aussagen, d.h. Preisreden, Interview, Werke u.a. Bei jeder Gelegenheit schimpfte er darber, dass sich in Österreich nichts gendert hat und die Elemente der Dummheit und der Rcksichtslosigkeit zur tglichen Notdurft geworden sind, und Österreicher apathisch sind. Bernhard versuchte, Östereicher und andere aus dieser mrderischen Apathie zu erwecken.
Österreich ist auch fr ihn ein Teil der Welt. Um die Leute gleichsam die Welt richtig erkennen zu lassen, hielt Bernhard vor Österreich einen Vexierspiegel und zeigte das entstellte Bild.
Und ferner ist Bernhards Kritik ber Österreich nicht nur zur sozialen Aufklrung, sondern auch der Grund fr die persnliche und dichterische Existenz.
Seine Ha©¬liebe zu Östereich setzte sich bis im Moment des Todes fort. Bernhard, den man sich ohne Österreich nicht vorstellen kann und umgekehrt so, stellte uns als Dichter ein Ultimatum durch sein Testament, `eine posthume literarische Emigration` zu wollen.



📝 Regist Info
I D : pqog******
Date : 2012-02-07
FileNo : 16112294

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